Gewinner 2013

Kategorie Wohnen:

Generationenwohnen am Niedrigenergie-Bauernhof Greindl

Die Familie Greindl aus Sch├Ânau im M├╝hlkreis hat ihren Vierkanthof zu einem Niedrigenergie-Bauerhof umgebaut.

Die Grundbausubstanz stammt aus dem Jahr 1890, die Herausforderungen wie Feuchtigkeit, dicke Mauern und wenig Tageslicht in den R├Ąumen wurden konsequent angegangen.

Im Erdgescho├č wurde zudem eine barrierefreie Wohneinheit als "Altenwohnung" sowie Direktvermarktungs- und Wirtschaftsr├Ąume des Betriebes geschaffen. Beim Zubau wurde besonders auf ├Âkologisch hochwertige Baustoffe geachtet. Das Erdgescho├č in Ziegelbauweise ausgef├╝hrt, das Obergescho├č wurde in einer Holzriegel-Konstruktion realisiert. Der Baustoff Holz kam aus dem eigenen Wald, die D├Ąmmung erfolgte mit Zellulose und Schafwolle und die Fassade wurde mit Sumpfkalk (ohne jeden chemischen Zusatz) gestrichen.

Die Hackschnitzelheizung und die Solaranlagen sorgen f├╝r umweltfreundliche W├Ąrme. Durch den Umbau hat sich die Wohnfl├Ąche verdoppelt, der Heizenergieverbrauch ist aber um 20% gesunken und dar├╝ber freut sich mit der Familie Greindl die ganze EGEM-Energiespargemeinde Sch├Ânau.

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Kategorie Unternehmen

Mitarbeiter-Energiesparoffensive der Sparkasse Ober├Âsterreich

Die Frage "Wie erreichen wir unsere Kolleginnen und Kollegen"  stand am Anfang der Energiesparoffensive der Sparkasse Ober├Âsterreich.

Ziel war es, die Mitarbeiter/innen f├╝r das Thema Energieeffizienz zu sensibilisieren sowie zu energiebewu├čtem Verhalten im Betrieb und im privaten Bereich anzuregen.

Der Rahmen f├╝r die Initiative bildete der Aufruf, Ideen und Vorschl├Ąge zum Energiesparen aus der unmittelbaren Arbeitsumgebung einzubringen. Unterst├╝tzt wurde das mit einer Intranet-Firmenplattform, durch regelm├Ą├čige Artikel, Strommessger├Ąte als Anerkennung f├╝r jede Idee und einem Gewinnspiel.

114 Energiesparideen kamen so gemeinsam zusammen, vom Vorschlag f├╝r einen Energiesparbeauftragten in jeder Filiale, zeitgesteuerten Reklamebeleuchtungen bis zum Stromsparen bei den Firmen-PCs. Und das Sch├Âne: von der Firmenleitung wurden viele Ideen schon umgesetzt und so z.B. im Hauptverwaltungsgeb├Ąude 20% Strom eingespart. Sparkasse im wahrsten Sinn des Wortes.

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Kategorie Gemeinden:

Energiezukunft Freistadt 2030

In der Stadt Freistadt besch├Ąftigt man sich schon lange mit dem Energiesparen.

Im Rahmen des EGEM-Prozesses (EGEM Energiespargemeindeprogramm des Landes O├ľ) wurde dann ein umfassendes Energieleitbild erstellt, das mit dem Schwerpunkt Energieraumplanung im Vorfeld jeder Energienutzung ansetzt.

7 festgelegte Meilensteine sind die esten Wegmarken in die Energiezukunft von Freistadt:
eine neue Biomassenahw├Ąrmeanlage mit Fernw├Ąrmenetz und 230 m┬▓ Solaranlage wurden errichtet; wo die Fernw├Ąrme nicht hinkommt, wurden zwei Biomasse-Mikronetze und eine Hackgut-Containerheizung errichtet; auch das Feuerwehrhaus bekommt eine gro├če thermische Solaranlage, auf 6 Gemeindeobjekten wurden in Summe ├╝ber 1.000 m┬▓ Photovoltaikanlagen errichtet, ein Lichtkonzept r├╝stet die Altstadt auf stromsparende LED-Technik um, f├╝r die Unterst├╝tzung der Elektro-Mobilit├Ąt gibt es drei E-Ladestationen und auch Energiesparen bei den ├Âffentlichen Geb├Ąuden wird forciert (der Kindergarten ged├Ąmmt und f├╝r die Hauptschule und das Rathaus ist eine thermische Sanierung bereits geplant). Freistadt ist damit am besten Weg in seine Energiezukunft.

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Kategorie Schulen

Hauptschule Waldzell "Den Kilowattstunden auf der Spur"

Die Beteiligung an der landesweiten Aktion "Photovoltaik macht Schule" hat die Hauptschule Waldzell motiviert, noch mehr in Richtung Energieeffizienz zu unternehmen.

Hauptziel des Projektes war es, in allen 14 Klassen f├Ącher├╝bergreifend das Energiethema zu verankern und auch in die Haushalte der Sch├╝ler/innen zu bringen.

Dazu wurde das Thema im Unterricht verankert, Solar├Âfen getestet, Stromspardetektive eingesetzt, eine Photovoltakanlage auf der Schule errichtet, die Biomasseheizung optimiert, ein Energietagebuch gef├╝hrt und die eingesparten Kilowattstunden symbolisch auf Holzscheiben in die Energiesparkasse geworfen. Nicht f├╝r die Schule lernen wir...

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Kategorie Pioniere:

100% erneuerbare Energieversorgung im Eigenheim

Die Familie Hopfner aus Lembach sind Pioniere bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Bereits 1981 wurde eine thermische Solaranlage errichtet, 1990 eine Hackschnitzelanlage eingebaut, die 1997 mit einer 20 m2 Solaranlage kombiniert wurde.

Im Jahr 2010 kam die Photovoltaikanlage dazu, f├╝r die aus Platzgr├╝nden sogar das Nachbargrundst├╝ck gekauft wurde.

Im Dezember 2012 wurde dann die erste stromerzeugende Pellets-Heizung ÔÇô ein Pelletsbrennwertkessel mit einem Stirlingmotor ÔÇô eingebaut, die gleichzeitig Strom und W├Ąrme erzeugt. Jetzt wird bei der Familie Hopfner auch dann, wenn keine Sonne scheint, der Strom selbst aus Pellets erzeugt. Der Strom wird ├╝brigens auch im eigenen Elektroauto und im neu angeschafften Elektomoped verfahren.

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Journalistenpreis:

Roman David-Freihsl

Erstmals wurde 2013 der Journalistenpreis Energie STAR 2013 verliehen. Die Jury zeichnete damit Roman David-Freihsl vom Standard aus. Er initiierte im Jahr 2010 den ├ľko-Standard, eine regelm├Ą├čige Beilage zur Tageszeitung "Der Standard". Der bekennende "├ľko-Fuzzi" bloggt auch ├╝ber Nachhaltigkeit und Fragen des t├Ąglichen Lebens.