Kategorie Wohnen:

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Generationenwohnen am Niedrigenergie-Bauernhof Greindl

Die Familie Greindl aus Schönau im Mühlkreis hat ihren Vierkanthof zu einem Niedrigenergie-Bauerhof umgebaut. Die Grundbausubstanz stammt aus dem Jahr 1890, die Herausforderungen wie Feuchtigkeit, dicke Mauern und wenig Tageslicht in den Räumen wurden konsequent angegangen. Im Erdgeschoß wurde zudem eine barrierefreie Wohneinheit als "Altenwohnung" sowie Direktvermarktungs- und Wirtschaftsräume des Betriebes geschaffen. Beim Zubau wurde besonders auf ökologisch hochwertige Baustoffe geachtet. Das Erdgeschoß in Ziegelbauweise ausgeführt, das Obergeschoß wurde in einer Holzriegel-Konstruktion realisiert. Der Baustoff Holz kam aus dem eigenen Wald, die Dämmung erfolgte mit Zellulose und Schafwolle und die Fassade wurde mit Sumpfkalk (ohne jeden chemischen Zusatz) gestrichen. Die Hackschnitzelheizung und die Solaranlagen sorgen für umweltfreundliche Wärme. Durch den Umbau hat sich die Wohnfläche verdoppelt, der Heizenergieverbrauch ist aber um 20% gesunken und darüber freut sich mit der Familie Greindl die ganze EGEM-Energiespargemeinde Schönau.

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Kategorie Unternehmen:

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Mitarbeiter-Energiesparoffensive der Sparkasse Oberösterreich

Die Frage "Wie erreichen wir unsere Kolleginnen und Kollegen"  stand am Anfang der Energiesparoffensive der Sparkasse Oberösterreich. Ziel war es, die Mitarbeiter/innen für das Thema Energieeffizienz zu sensibilisieren sowie zu energiebewußtem Verhalten im Betrieb und im privaten Bereich anzuregen. Der Rahmen für die Initiative bildete der Aufruf, Ideen und Vorschläge zum Energiesparen aus der unmittelbaren Arbeitsumgebung einzubringen. Unterstützt wurde das mit einer Intranet-Firmenplattform, durch regelmäßige Artikel, Strommessgeräte als Anerkennung für jede Idee und einem Gewinnspiel.

114 Energiesparideen kamen so gemeinsam zusammen, vom Vorschlag für einen Energiesparbeauftragten in jeder Filiale, zeitgesteuerten Reklamebeleuchtungen bis zum Stromsparen bei den Firmen-PCs. Und das Schöne: von der Firmenleitung wurden viele Ideen schon umgesetzt und so z.B. im Hauptverwaltungsgebäude 20% Strom eingespart. Sparkasse im wahrsten Sinn des Wortes.

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Kategorie Gemeinden:

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Energiezukunft Freistadt 2030

In der Stadt Freistadt beschäftigt man sich schon lange mit dem Energiesparen. Im Rahmen des EGEM-Prozesses (EGEM Energiespargemeindeprogramm des Landes OÖ) wurde dann ein umfassendes Energieleitbild erstellt, das mit dem Schwerpunkt Energieraumplanung im Vorfeld jeder Energienutzung ansetzt.

7 festgelegte Meilensteine sind die esten Wegmarken in die Energiezukunft von Freistadt: eine neue Biomassenahwärmeanlage mit Fernwärmenetz und 230 m² Solaranlage wurden errichtet; wo die Fernwärme nicht hinkommt, wurden zwei Biomasse-Mikronetze und eine Hackgut-Containerheizung errichtet; auch das Feuerwehrhaus bekommt eine große thermische Solaranlage, auf 6 Gemeindeobjekten wurden in Summe über 1.000 m² Photovoltaikanlagen errichtet, ein Lichtkonzept rüstet die Altstadt auf stromsparende LED-Technik um, für die Unterstützung der Elektro-Mobilität gibt es drei E-Ladestationen und auch Energiesparen bei den öffentlichen Gebäuden wird forciert (der Kindergarten gedämmt und für die Hauptschule und das Rathaus ist eine thermische Sanierung bereits geplant). Freistadt ist damit am besten Weg in seine Energiezukunft.

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Kategorie Schulen:

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Hauptschule Waldzell "Den Kilowattstunden auf der Spur"

Die Beteiligung an der landesweiten Aktion "Photovoltaik macht Schule" hat die Hauptschule Waldzell motiviert, noch mehr in Richtung Energieeffizienz zu unternehmen. Hauptziel des Projektes war es, in allen 14 Klassen fächerübergreifend das Energiethema zu verankern und auch in die Haushalte der Schüler/innen zu bringen. Dazu wurde das Thema im Unterricht verankert, Solaröfen getestet, Stromspardetektive eingesetzt, eine Photovoltakanlage auf der Schule errichtet, die Biomasseheizung optimiert, ein Energietagebuch geführt und die eingesparten Kilowattstunden symbolisch auf Holzscheiben in die Energiesparkasse geworfen. Nicht für die Schule lernen wir...

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Kategorie Pioniere:

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100% erneuerbare Energieversorgung im Eigenheim

Die Familie Hopfner aus Lembach sind Pioniere bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Bereits 1981 wurde eine thermische Solaranlage errichtet, 1990 eine Hackschnitzelanlage eingebaut, die 1997 mit einer 20 m2 Solaranlage kombiniert wurde. Im Jahr 2010 kam die Photovoltaikanlage dazu, für die aus Platzgründen sogar das Nachbargrundstück gekauft wurde. Im Dezember 2012 wurde dann die erste stromerzeugende Pellets-Heizung – ein Pelletsbrennwertkessel mit einem Stirlingmotor – eingebaut, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Jetzt wird bei der Familie Hopfner auch dann, wenn keine Sonne scheint, der Strom selbst aus Pellets erzeugt. Der Strom wird übrigens auch im eigenen Elektroauto und im neu angeschafften Elektomoped verfahren.

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Journalistenpreis:

Roman David-Freihsl

Erstmals wurde 2013 der Journalistenpreis Energie STAR 2013 verliehen. Die Jury zeichnete damit Roman David-Freihsl vom Standard aus. Er initiierte im Jahr 2010 den Öko-Standard, eine regelmäßige Beilage zur Tageszeitung "Der Standard". Der bekennende "Öko-Fuzzi" bloggt auch über Nachhaltigkeit und Fragen des täglichen Lebens.

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