Gewinner 2014

Kategorie Wohnen:

Ein Bett im Kornfeld

Die Familie Huber aus Saxen hat sich ihr Traumhaus aus Strohballen gebaut, damit ihren √∂kologischen Fu√üabdruck verkleinert und sich niedrige Heizkosten f√ľr die Zukunft gesichert.

Im Holzriegelbau wurden Strohballen vom Biobauern als Dämm-Material verwendet und mit Lehm aus dem Garten und Sand ein Lehmputz selbst gemischt und direkt auf das Stroh aufgeputzt.

Der Niedrigstenergiehaus-Standard wurde erreicht, zudem wurde barrierefrei gebaut. Die Baumaterialien kommen √ľberwiegend aus der Region, geheizt wird mit Biomasse im K√ľchenherd. Das Pultdach vom Haus und vom Carport wurde extensiv begr√ľnt. Auf der S√ľdseite gibt es ein Beschattungsdach √ľber dem Balkon, auf dem eine PV-Anlage installiert ist.

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Kategorie Unternehmen:

Leuchtturmprojekt ökologisches Logistikgebäude Schachinger

Das neue Logistikgebäude der Firma Schachinger in Hörsching stellt Europas wahrscheinlich größtes Lager in ökologischer Bauweise dar.

Es wurde als Holzbau errichtet und beherbergt auf einer Fl√§che von rund 10.000 m¬≤ das Zentrallager von Metro √Ėsterreich. Bei einer Temperatur zwischen 12 und 18 Grad werden dort t√§glich ca. 400 Tonnen G√ľter umgeschlagen.

Der integrierte dreigeschossige B√ľrotrakt in Passivhausqualit√§t wird in erster Linie vom Bauherrn "Schachinger Logistik" gen√ľtzt. Die ebenfalls in Holz gehaltene Fassade spiegelt mit ihrer "Barcode"-Optik einen der wichtigsten Faktoren einer funktionierenden Logistik optisch wider.

Die Energiebereitstellung f√ľr Heizen & K√ľhlen erfolgt √ľber thermische Grundwassernutzung, die komplette Beleuchtung erfolgt mit LEDs und einer Tageslicht- und Bedarfssteuerung. Durch ihre Projektziele hinsichtlich Bau√∂kologie und Energieeffizienz, sowie den damit verbundenen Auswirkungen wie h√∂here Arbeitsplatzqualit√§t und Betriebskosteneinsparung, hat die Firma Schachinger ein √∂kologisches und √∂konomisches Vorzeigeprojekt in der Logistikbranche realisiert. Gegen√ľber einem Vergleichsbau in konventioneller Bauweise wird eine Energieeinsparung von ca. 60% erreicht - bei sich rasch amortisierenden Errichtungsmehrkosten von 6% - und auf fossile Energietr√§ger vollst√§ndig verzichtet.

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Kategorie Gemeinden:

Energiespargemeinde Wels - Energie Stadt Wels

Ausgehend von den fr√ľhzeitigen Umweltschutz- und Energiesparaktivit√§ten bereits in den 1980-iger und 1990-iger-Jahren wurde ab 2008 das gesamtheitliche Projekt "Energie-Stadt Wels" gestartet, das umfassende Strategien und Ma√ünahmen in nahezu allen Bereichen (Energieverbrauchsreduktion, Erneuerbare Energie, Mobilit√§t, Anreizsysteme, √∂kologischer Fu√üabdruck, Bewusstseinsbildung) und allen Zielgruppen (Wirtschaft, √∂ffentliche Wohnobjekte, Privathaushalte) vorsieht und realistische Szenarien zur schrittweisen Umsetzung darlegt.

Hauptziel war die Erarbeitung eines Konzeptes, das der Stadt Wels den schrittweisen  Ausstieg bzw. die Reduzierung der fossilen Energietr√§ger bis hin "Energiewende" 2030 und "Autarkie" 2050 erm√∂glicht. W√§hrend der Projekt-Laufzeit wurden zahlreiche Ma√ünahmen, die der Projektzielsetzung dienen, eingeleitet und umgesetzt, wie zum Beispiel:

  • Errichtung von Passivhaus-Kinderg√§rten, -schulen (R.-Koch-Stra√üe, Mauth.)
  • Umstellung der √∂ffentlichen Beleuchtung ‚Äď LED-Offensive
  • Fernw√§rmeoffensive der EWWAG
  • Neugestaltung der Umweltschutz-F√∂rderungsrichtlinien mit dem Schwerpunkt private thermische Sanierung und erneuere Energien (Solar, PV, W√§rmepumpen)
  • Photovoltaikanlagen auf 35 √∂ffentlichen Geb√§uden
  • Solarkraftwerk Messezentrum NEU ‚Äď Fernw√§rmeeinspeisung
  • Aufbau eines Elektro-Tankstellen-NetzesZahlreiche weitere konkrete Ma√ünahmen sind, beginnend im Jahr 2014, bis 2020 geplant.

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Kategorie Schulen:

Erste Plusenergie-Schule NMS Rainbach

Die Schulsanierung der NMS in Rainbach im M√ľhlkreis steht ganz im Zeichen nachhaltigen Bauens, klimagerecht und ressourcenschonend.

Das Gebäude beherbergt neben der Neuen Mittelschule, Turnsaal, Hort und eine Mehrzweckhalle an einem Ort.

Fast alle Bauten des Gebäudekomplexes erreichen den Standard eines Passivhauses. Die Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie auf den Dächern gehört selbstverständlich dazu - auch um dem Anspruch eines "Plusenergiegebäudes" gerecht zu werden.

Eine Schule, in der noch im Jahr 2012 die Eiszapfen von den Fenstern der Klassenzimmer hingen, produziert jetzt sauber Strom und bietet Behaglichkeit durch umweltfreundliche Energie aus der Region, auch dank einer umweltfreundlichen Hackschnitzelheizung. Die Energieeffizienz wurde maßgeblich erhöht, indem die Schule mit vorgefertigten Holzfassadenelementen verkleidet und zusätzlich mit ökologischen Baustoffen gedämmt wurde. Es wird nur noch etwa ein Zehntel der Heizenergie benötigt.

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