Kategorie Wohnen:

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Ein Bett im Kornfeld

Die Familie Huber aus Saxen hat sich ihr Traumhaus aus Strohballen gebaut, damit ihren ökologischen Fußabdruck verkleinert und sich niedrige Heizkosten für die Zukunft gesichert. Im Holzriegelbau wurden Strohballen vom Biobauern als Dämm-Material verwendet und mit Lehm aus dem Garten und Sand ein Lehmputz selbst gemischt und direkt auf das Stroh aufgeputzt.

Der Niedrigstenergiehaus-Standard wurde erreicht, zudem wurde barrierefrei gebaut. Die Baumaterialien kommen überwiegend aus der Region, geheizt wird mit Biomasse im Küchenherd. Das Pultdach vom Haus und vom Carport wurde extensiv begrünt. Auf der Südseite gibt es ein Beschattungsdach über dem Balkon, auf dem eine PV-Anlage installiert ist.

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Kategorie Unternehmen:

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Leuchtturmprojekt ökologisches Logistikgebäude Schachinger

Das neue Logistikgebäude der Firma Schachinger in Hörsching stellt Europas wahrscheinlich größtes Lager in ökologischer Bauweise dar. Es wurde als Holzbau errichtet und beherbergt auf einer Fläche von rund 10.000 m² das Zentrallager von Metro Österreich. Bei einer Temperatur zwischen 12 und 18 Grad werden dort täglich ca. 400 Tonnen Güter umgeschlagen. Der integrierte dreigeschossige Bürotrakt in Passivhausqualität wird in erster Linie vom Bauherrn "Schachinger Logistik" genützt. Die ebenfalls in Holz gehaltene Fassade spiegelt mit ihrer "Barcode"-Optik einen der wichtigsten Faktoren einer funktionierenden Logistik optisch wider. Die Energiebereitstellung für Heizen & Kühlen erfolgt über thermische Grundwassernutzung, die komplette Beleuchtung erfolgt mit LEDs und einer Tageslicht- und Bedarfssteuerung. Durch ihre Projektziele hinsichtlich Bauökologie und Energieeffizienz, sowie den damit verbundenen Auswirkungen wie höhere Arbeitsplatzqualität und Betriebskosteneinsparung, hat die Firma Schachinger ein ökologisches und ökonomisches Vorzeigeprojekt in der Logistikbranche realisiert. Gegenüber einem Vergleichsbau in konventioneller Bauweise wird eine Energieeinsparung von ca. 60% erreicht - bei sich rasch amortisierenden Errichtungsmehrkosten von 6% - und auf fossile Energieträger vollständig verzichtet.

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Kategorie Gemeinden:

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Energiespargemeinde Wels - Energie Stadt Wels

Ausgehend von den frühzeitigen Umweltschutz- und Energiesparaktivitäten bereits in den 1980-iger und 1990-iger-Jahren wurde ab 2008 das gesamtheitliche Projekt "Energie-Stadt Wels" gestartet, das umfassende Strategien und Maßnahmen in nahezu allen Bereichen (Energieverbrauchsreduktion, Erneuerbare Energie, Mobilität, Anreizsysteme, ökologischer Fußabdruck, Bewusstseinsbildung) und allen Zielgruppen (Wirtschaft, öffentliche Wohnobjekte, Privathaushalte) vorsieht und realistische Szenarien zur schrittweisen Umsetzung darlegt. Hauptziel war die Erarbeitung eines Konzeptes, das der Stadt Wels den schrittweisen  Ausstieg bzw. die Reduzierung der fossilen Energieträger bis hin "Energiewende" 2030 und "Autarkie" 2050 ermöglicht. Während der Projekt-Laufzeit wurden zahlreiche Maßnahmen, die der Projektzielsetzung dienen, eingeleitet und umgesetzt, wie zum Beispiel:• Errichtung von Passivhaus-Kindergärten, -schulen (R.-Koch-Straße, Mauth.)• Umstellung der öffentlichen Beleuchtung – LED-Offensive• Fernwärmeoffensive der EWWAG• Neugestaltung der Umweltschutz-Förderungsrichtlinien mit dem Schwerpunkt private thermische Sanierung und erneuere Energien (Solar, PV, Wärmepumpen)• Photovoltaikanlagen auf 35 öffentlichen Gebäuden• Solarkraftwerk Messezentrum NEU – Fernwärmeeinspeisung• Aufbau eines Elektro-Tankstellen-NetzesZahlreiche weitere konkrete Maßnahmen sind, beginnend im Jahr 2014, bis 2020 geplant.

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Kategorie Schulen:

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Erste Plusenergie-Schule NMS Rainbach

Die Schulsanierung der NMS in Rainbach im Mühlkreis steht ganz im Zeichen nachhaltigen Bauens, klimagerecht und ressourcenschonend. Das Gebäude beherbergt neben der Neuen Mittelschule, Turnsaal, Hort und eine Mehrzweckhalle an einem Ort. Fast alle Bauten des Gebäudekomplexes erreichen den Standard eines Passivhauses. Die Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie auf den Dächern gehört selbstverständlich dazu - auch um dem Anspruch eines "Plusenergiegebäudes" gerecht zu werden.

Eine Schule, in der noch im Jahr 2012 die Eiszapfen von den Fenstern der Klassenzimmer hingen, produziert jetzt sauber Strom und bietet Behaglichkeit durch umweltfreundliche Energie aus der Region, auch dank einer umweltfreundlichen Hackschnitzelheizung. Die Energieeffizienz wurde maßgeblich erhöht, indem die Schule mit vorgefertigten Holzfassadenelementen verkleidet und zusätzlich mit ökologischen Baustoffen gedämmt wurde. Es wird nur noch etwa ein Zehntel der Heizenergie benötigt.

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