Gewinner 2012

Kategorie Wohnen:

Landwirtschaftlicher Energiespar-Familienbetrieb Altreiter

Die Familie hat ihren landwirtschaftlichen Betrieb in Lasberg in den letzten Jahren umfassend auf Energiesparen umgestellt.

Sie erzeugt inzwischen doppelt soviel Energie, als im Haushalt und in der Landwirtschaft selbst verbraucht wird und hat den Gesamtenergieverbrauch um ĂŒber 40% reduziert.

Landwirtschaftsbetrieb Altreiter

Konkret wird mit Hackschnitzel aus dem eigenen nachhaltigen Forst geheizt, eine thermische Solaranlage mit 16 m2 erzeugt das Warmwasser und unterstĂŒtzt die Heizung, vor wenigen Tagen ist die 20 kWpeak Photovoltaikanlage in Betrieb gegangen, der Treibstoffverbrauch wurde um ĂŒber 50% reduziert, der Stromverbrauch um 48%. Dadurch hat sich auch die LebensqualitĂ€t der Familie Altreiter verbessert.

Viele – auch teilweise kleine Maßnahmen – haben diese Energiesparerfolge bewirkt, bis hin zum LED-Fernseher der Energie- effizienzklasse A+, der sich selbsttĂ€tig abschaltet, wenn man vor dem TV-Schirm einschlĂ€ft.

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Kategorie Gmeinden und Institutionen:

SOKO Berufsschule 8 – der Energie auf der Spur

Nach dem Motto „Der Energie auf der Spur“ machten sich Lehrer und SchĂŒler/innen der Berufsschule  8 auf die Suche, wo im Schulhaus Energie eingespart werden könnte. Das Ergebnis ĂŒberrascht alle.  Von Dezember 2010 bis November 2011 heftete sich die „SOKO BS 8“ an die Fersen von Strom, WĂ€rme und Wasser im SchulgebĂ€ude. Die aktuellen Werte zeigen, dass um 19 Prozent weniger Strom verbraucht wurde, der FernwĂ€rmeverbrauch sank um 12,4 Prozent und der Wasserverbrauch um 9,3 Prozent.

SOKO Berufsschule 8

Konkrete, teils unkonventionelle Maßnahmen, fĂŒhrten zum Erfolg. GetrĂ€nke- und Snacks-Automaten wurden mit Zeitschaltuhren ausgestattet, das Automatenmanagement optimiert und dadurch allein bei den Automaten ĂŒber 50%, das sind 5.700 Kilowattstunden, eingespart. UmwĂ€lzpumpen wurden optimiert, LĂŒftungsgerĂ€te verbessert und der Stand-by-Verbrauch von PCs & Co optimiert. Dadurch wurden allein im vergangenen Jahr mehr als 21.800 Euro und 45,9 Tonnen CO2 einspart. Zudem trĂ€gt das Projekt ganz maßgeblich zu einer Änderung des Nutzerverhaltes bei, auch nach dem Motto: nicht fĂŒr die Schule, sondern fĂŒr das Leben lernen wir.

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Kategorie Unternehmen:

Sonne rein – Solaroffensive der Linz AG

Nicht jeder hat die Möglichkeit, eine eigene Photovoltaikanlage zu errichten. Die Linz AG errichtet daher insgesamt 36 Photovoltaik-Kraftwerke und Privatpersonen konnten sich dabei mit einem „Sonnen-Schein“ beteiligen. Sozusagen eine eigene, umweltfreundliche Photovoltaikanlage auch fĂŒr Wohnungsbesitzer, denen der eigene Platz fehlt oder fĂŒr Menschen, die so zu ihrer PV-Anlage kommen.

LinzAG

Binnen weniger Wochen wurden ĂŒber 1.600 Solarpaneele so von Menschen finanziert, Anlagen schon errichtet. Bis zum FrĂŒhling werden alle diese BĂŒrgerkraftwerke in Betrieb sein.

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Kategorie Gemeinden

EGEM-Energiespargemeinde St. Georgen bei Obernberg am Inn

St. Georgen ist eine Energiespar-Mustergemeinde.

So haben sich 58% der Bevölkerung bei der Erarbeitung des lokalen Energiekonzeptes beteiligt und man hat sich ambitionierte Ziele fĂŒr die Zukunft vorgenommen: angestrebt wird die Energieautarkie.

St. Georgen bei Obernberg am Inn

Dazu wurden schon viele Einzelprojekte umgesetzt:
das Gemeindeamt wurde energetisch saniert, geheizt wird mit einer Biomasse-NahwÀrmeanlage, viele Haushalte sind auf erneuerbare Energie umgestiegen, es gibt Biogasanlage und Kleinwasserkraftwerk, aber besonders herausragend ist die Sonnenenergienutzung.

Neben vielen thermischen Solaranlagen gibt es Photovoltaikanlagen am Gemeindeamt, bei der KlĂ€ranlag, dem TiefbehĂ€lter fĂŒr die Wasserversorgungs-anlage, fĂŒr die Mehrzweckhalle und das Telehaus sind PV-Anlagen in Planung und natĂŒrlich beteiligt sich St. Georgen auch an der Aktion „PV fĂŒr Schulen“ und errichtet eine Sonnenstrom-Anlage auf der Volksschule. Lokale Unternehmen sind mit Technologie und Finanzierungsmodellen beteiligt

Die EGEM-Energiespargemeinde geht damit ambitioniert in die Zukunft und kann sich zunehmend als „Sonnendorf“ positionieren.

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